Isabell Stern, vielen Zuschauern als charmante Sommelière Katja Saalfeld aus Sturm der Liebe bekannt, zeigt sich nun von einer völlig neuen Seite. In der September-Ausgabe des „Playboy“ posiert die Schauspielerin nackt – ein Statement, das weit über die ästhetische Kunst hinausgeht. Sie nutzt ihre Plattform, um gegen Bodyshaming und Schönheitsdruck in der Gesellschaft zu kämpfen und Selbstakzeptanz zu fördern.
Ein mutiger Schritt für Selbstakzeptanz und gegen Schönheitsdruck
Seit November 2023 gehört Isabell Stern zum Hauptcast von Sturm der Liebe. Doch während die Serie in die Sommerpause ging, nutzte die Schauspielerin die Gelegenheit, ein persönliches Herzensprojekt zu verwirklichen. Im Interview mit dem „Playboy“ erklärt sie, dass sie mit ihrem Shooting vor allem ein klares Zeichen gegen die oberflächliche Gesellschaft und für Selbstliebe setzen möchte. „Ich fände es total schön, wenn wir aufhören, Menschen für Dinge zu kritisieren, die sie nicht oder nur mithilfe einer Operation ändern können“, sagt Stern.
Die Entscheidung, sich nackt für den „Playboy“ ablichten zu lassen, ist für sie mehr als ein ästhetisches Statement – es ist eine Botschaft, die den gesellschaftlichen Druck hinterfragt, der insbesondere Frauen ständig dazu drängt, einem unrealistischen Schönheitsideal zu entsprechen. „Wir sollten aufhören, Menschen für ihre äußere Erscheinung zu verurteilen“, fordert sie.
Die schmerzhafte Vergangenheit – Verletzende Kommentare und ihre Auswirkungen
Hinter dieser mutigen Entscheidung steckt auch eine lange Geschichte von verletzenden Kommentaren und Erfahrungen. Bereits während ihrer Ausbildung musste sich Isabell Stern immer wieder mit abwertenden Bemerkungen auseinandersetzen. Sie erinnert sich an eine besonders schlimme Aussage einer Schulleiterin, die sie wegen ihres Körpers bloßstellte: „Wer hat dich mit deinem Brauerei-Ross-Hintern in dieses unvorteilhafte Kostüm gesteckt?“ Solche Bemerkungen prägten ihre Karriere und hinterließen Spuren.
Aber das war nicht alles. Im Laufe ihrer Karriere hörte sie wiederholt Sprüche wie: „Mit deiner Karriere wär’s wohl schneller gegangen, hättest du dir die Brüste machen lassen.“ Diese Verletzungen, die tief in ihr verwurzelt sind, gaben ihr den Anstoß, sich öffentlich gegen Bodyshaming auszusprechen und anderen zu zeigen, dass Schönheit nicht einem standardisierten Ideal entsprechen muss.
Eine bewusste Entscheidung gegen Schönheitsoperationen
Trotz der wiederholten Kommentare, die ihr zu verstehen gaben, dass sie nicht dem „Ideal“ entspreche, hat Isabell Stern nie darüber nachgedacht, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen. Sie betont jedoch, dass sie niemandem vorschreiben möchte, wie er über seinen Körper verfügen sollte. „Für mich ist mein gesunder Körper ein Geschenk. Aber ich möchte niemandem vorschreiben, was er mit seinem Körper machen soll“, sagt sie und betont, dass jede Person für sich selbst entscheiden sollte, was sie tun möchte – ohne gesellschaftlichen Druck.
Überraschung für die Kollegen – Ein geheimes Projekt
Was besonders auffällt: Nicht einmal ihre Kollegen aus Sturm der Liebe wussten von dem Shooting. Isabell Stern verrät, dass nur eine Person im Team eingeweiht war – ihre gute Freundin Tanja Lanäus, die selbst schon mehrfach für den „Playboy“ posiert hat. „Ich bin mir sicher, dass der eine oder andere ganz schön Augen machen wird“, sagt Stern mit einem Lächeln und deutet damit auf die Überraschung hin, die sie ihren Kollegen bereiten wird.
Für Isabell Stern geht es bei diesem Projekt jedoch um weit mehr als nur ein Fotoshooting. Es ist ein Weckruf an eine Gesellschaft, die Menschen zu oft auf ihr äußeres Erscheinungsbild reduziert und diese dann für Dinge kritisiert, die sie nicht verändern können.

Ein Appell für mehr Achtsamkeit und weniger Urteile
In einem kraftvollen Appell fordert die Schauspielerin zu mehr Achtsamkeit und weniger Urteilen auf. Sie erklärt: „Ein Verhalten kann man kritisieren, wenn man danach gefragt wird, denn daran kann man arbeiten. Aber lasst uns aufhören, Menschen für ihre äußere Form zu beleidigen. Das ist es, was ich ändern möchte.“ Ihre Botschaft ist klar: Schönheit kommt in vielen Formen, und jeder Mensch sollte sich selbst lieben und akzeptieren, unabhängig von den Normen, die die Gesellschaft ihm aufzuerlegen versucht.
Fazit – Ein mutiger Schritt für mehr Selbstakzeptanz
Isabell Sterns Entscheidung, sich für den „Playboy“ nackt ablichten zu lassen, geht weit über ein einfaches Fotoshooting hinaus. Es ist ein starkes und mutiges Statement gegen die Oberflächlichkeit und den Schönheitsdruck, dem Menschen in der Gesellschaft ständig ausgesetzt sind. Mit ihrem Auftritt setzt sie ein wichtiges Zeichen für Selbstakzeptanz und fordert dazu auf, die Menschen hinter ihrem Äußeren zu sehen – und nicht nur das, was die Gesellschaft für „schön“ hält.