Schauspieler Hans Sigl gewährt Einblicke hinter die Kulissen der ZDF-Erfolgsserie „Der Bergdoktor“ und erzählt von einem ungewöhnlichen Disput.
Ellmau – Die ZDF-Kultserie „Der Bergdoktor“ zieht seit Jahren Millionen Zuschauer in ihren Bann. Gerade erst ist die 18. Staffel zu Ende gegangen. Doch was sich hinter den Kulissen abspielt, bleibt oft verborgen. Hans Sigl (55), der von Anfang an als Dr. Martin Gruber dabei ist, hat nun in einem Interview eine amüsante Anekdote enthüllt, die einen Einblick in die Dreharbeiten gibt.
„Bergdoktor“-Star Hans Sigl enthüllt, was mit dem Arztkittel passiert
Im Interview mit dem Radiosender NDR 2 spricht Hans Sigl über seine Rolle und enthüllt dabei eine interessante Diskussion, die er regelmäßig mit der Kostümabteilung führt. Es geht um nichts Geringeres als den ikonischen weißen Kittel seines Seriencharakters Dr. Martin Gruber. „Ich glaube, der wird jedes Mal neu wieder aufbereitet“, verrät der TV-Star.
Doch während die Kostümabteilung darauf besteht, dass der Kittel stets makellos erscheint, würde es Hans Sigl gerne anders handhaben: „Ich würde ihn hängen lassen, dann würde er Patina kriegen“, erklärt der 55-Jährige und fügt hinzu: „Dann sagt die Kostümabteilung wieder: ‚Nein, dann sieht man doch, dass er schon getragen wurde.‘ Dann sage ich: ‚Aber das macht doch den Film aus.‘“
Hans Sigl greift am „Bergdoktor“-Set zu ungewöhnlichen Mitteln
Hans Sigl weiter: „Also, es ist ein ewiges Ringen um Authentizität“, beschreibt er die Dynamik am „Bergdoktor“-Set. Um seine Vorstellungen durchzusetzen, greife er auch zu ungewöhnlichen Mitteln. „Manchmal verstecke ich ihn, damit er nicht gefunden wird“, gibt der Schauspieler mit einem Augenzwinkern preis.
Erst kürzlich ist bekannt geworden, dass der Vater von „Bergdoktor“-Hauptdarsteller Hans Sigl im Alter von 78 Jahren verstorben ist. (sk) Verwendete Quellen: Instagram/ndr2, zdf.de