Wenn man an die Sachsenklinik denkt, tauchen sofort bekannte Gesichter auf. Doch eine Figur steht wie kaum eine andere für stille Stärke, emotionale Tiefe und unverrückbare Menschlichkeit: Dr. Kathrin Globisch, gespielt von Andrea Kathrin Loewig.
Seit 2001 ist sie das sanfte, aber entschlossene Herzstück der Serie – eine Internistin mit einem Gespür für die Seele der Menschen. Während andere mit Drama und großen Gesten glänzen, beeindruckt Kathrin durch leise Worte, durch Taten, die mehr bedeuten als tausend Sätze, durch den unaufgeregten Mut, sich ihren eigenen Dämonen zu stellen.
Alleinerziehende Mutter, beste Freundin, rettende Ärztin
Kathrin ist nicht nur Ärztin – sie ist Mutter einer Tochter, die sie allein großzieht. In ihrem privaten Schmerz liegt auch ihre größte Kraft: die Fähigkeit, für andere da zu sein, wenn sie selbst fast zerbricht. Ihre Freundschaft zu Dr. Roland Heilmann ist dabei mehr als nur kollegial – sie ist ein leuchtendes Beispiel für tiefe, platonische Bindung, die über Jahrzehnte hinweg trägt.
Ihre Vergangenheit: ein Trauma, das sie nicht definiert – aber geprägt hat
In einer der bewegendsten Storylines der Serie wurde enthüllt, dass Kathrin in ihrer Jugend vergewaltigt wurde – ein dunkles Kapitel, das sie viele Jahre verdrängt hatte. Doch statt daran zu zerbrechen, wächst sie daran. Sie gibt vielen Zuschauerinnen eine Stimme – und zeigt, dass Heilung möglich ist, ohne das Erlebte zu vergessen.
Empathie als Superkraft
Was Kathrin besonders macht? Ihre stille Empathie. Sie urteilt nicht, sie hört zu. Ob Patienten, Kollegen oder Freunde – bei ihr spürt man sofort: Hier ist jemand, der nicht nur heilt, sondern versteht. Ihre Patienten sind für sie nie nur „Fälle“, sondern Menschen mit Geschichten. Und gerade das macht sie zu einer der beliebtesten Figuren der gesamten Serie.
Ein Fels in der Brandung – auch in der Zukunft?
Auch nach über 20 Jahren ist Kathrin Globisch nicht müde geworden. Im Gegenteil: Mit ihrer Ruhe, Lebenserfahrung und Herzintelligenz wird sie mehr denn je gebraucht. Besonders jetzt – da neue Generationen von Ärzten in der Sachsenklinik ihre ersten Schritte wagen – ist sie der Fels, der alles zusammenhält.