In der Folge „Ganz oder gar nicht” sehen wir die Brüder Andreas und Carsten Sandlass, die zusammen ein Pferdegestüt betreiben, das finanziell stark angeschlagen ist. Während Carsten ein Landhotel daraus machen möchte, will Andreas an der Familientradition festhalten, was zu einem heftigen Streit zwischen den beiden führt. Nach dem Streit wird Andreas von einem Pferd verletzt und landet in der Sachsenklinik.
Dort stellt Dr. Kathrin Globisch bei ihm einen Tumor fest, was ihn tief erschüttert. Andreas hatte vor zwei Jahren bereits gegen Krebs gekämpft und galt damals als geheilt, doch nun fürchtet er, dass der Tumor zurückgekehrt ist, und er kommt in eine schwere Krise. Zudem befürchtet er, dass sein Bruder Carsten die Chance nutzen könnte, um sein Hotelprojekt voranzutreiben.
Während Andreas in der Klinik Chemotherapie erhält, kommen Kathrin und Carsten sich näher. Kathrin, die anfangs etwas zögerlich ist, beginnt einen Flirt mit Carsten zu erwägen, obwohl sie Florian, ihren Ex-Freund, noch nicht vergessen hat. Andreas hingegen will das Krankenhaus verlassen, aber Kathrin bemerkt bei ihm erste Anzeichen des Fatigue-Syndroms, das häufig bei Krebspatienten auftritt, und überzeugt ihn, noch zu bleiben. Doch Andreas entdeckt die aufkeimende Beziehung zwischen Kathrin und Carsten und verliert das Vertrauen in sie. Er wittert ein Komplott gegen sich und verlässt trotz der Warnungen die Klinik.

Auf dem Gestüt eskaliert die Lage zwischen den Brüdern, als Andreas, erschöpft und verwirrt, einen schweren Unfall verursacht. Während Andreas kaum verletzt ist, müssen die Ärzte in einer Not-Operation um das Leben von Carsten kämpfen, da er ernsthafte Verletzungen erlitten hat. In dieser dramatischen Wendung wird Andreas’ Fatigue-Syndrom offensichtlich, und er erhält die dringend notwendige Behandlung