Was, wenn das Herz lauter spricht als der Verstand – aber plötzlich alles zusammenbricht? In der ersten Folge Ausgeträumt (1) aus Staffel 6 wird Martin Gruber mit einer Situation konfrontiert, die nicht nur medizinisch, sondern zutiefst emotional an seine Grenzen geht. Der leidenschaftliche Kletterer Julian Lehner stürzt während eines Trainings schwer – und das ausgerechnet vor den Augen seiner Freundin Clara, die seit Monaten mit ihm ein Leben in der Wildnis plant. Doch nicht nur Knochen brechen in dieser Folge – auch Träume. Denn die Diagnose von Dr. Gruber erschüttert nicht nur Julian, sondern auch Claras gesamtes Zukunftsbild: ein komplizierter Wirbelbruch droht Julian dauerhaft an den Rollstuhl zu binden. Während Martin versucht, das Beste für seinen Patienten herauszuholen, gerät Clara ins emotionale Chaos.
Ist ihre Liebe stark genug, um diesen Albtraum gemeinsam durchzustehen? Parallel dazu kämpft Hans Gruber mit einer unerwarteten Nachricht von Susanne – ein Neuanfang scheint möglich, doch Mia taucht plötzlich wieder auf und bringt alte Gefühle zurück. Der Zuschauer wird in ein Wechselbad der Gefühle geworfen: Hoffnung, Angst, Verrat und die quälende Frage, wie viel eine Liebe wirklich aushält. Der Titel „Ausgeträumt“ scheint nicht nur für Julian zu gelten – auch Anne beginnt, an ihrer und Martins Zukunft zu zweifeln, als ein Brief aus ihrer Vergangenheit eintrifft. Es ist eine dieser Folgen, die nicht nur dramatisch ist, sondern auch eine zentrale Botschaft transportiert: Träume sind zerbrechlich – aber auch die Grundlage, um über sich hinauszuwachsen. Und genau darin liegt die Stärke von Der Bergdoktor. Bleibt nur die Frage: Wird Julian je wieder gehen können – oder ist sein Traum endgültig ausgeträumt?